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News:
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M TO THE V FESTIVAL
mit
Rahmenprogramm: Achtung: Die Veranstaltung beginnt pünktlich um 19 Uhr, weil am nächsten Tag ein stiller Feiertag ist!
Samstag, 20. November
MON PETIT CHOU CHOU aus Gießen & Nürnberg spielen sweet indie music à la The Van Pelt und Silver Scooter, allerdings mit Orgel, Mann- Frau-Gesang und manchmal etwas vertrackter. Mehr wissen wir auch noch nicht über sie, aber das was wir gehört haben, hat uns so gut gefallen, dass wir sie sofort auf's M TO THE V einladen mussten.
TELEMARK - ein bisschen Dackelblut und Trend und Turbostaat, bisschen MG Telekommander als sie noch krass waren, oder doch lieber die Zitronen herbeizitieren? Was nicht alles schon über sie geschrieben wurde zu ihrem neuen Album 'Infomat', und natürlich ist das zwar alles irgendwie rauszuhören, aber TELEMARK sind schon eine echte Nummer für sich: Forsch-grandioses Punkrock-Songwriting bestückt mit Texten gegen das Unwohlsein mit den Zuständen. "Wortgewandte Abgrenzungslyrik" schrieb jemand über die Texte, die ihre persönliche Verweigerungshaltung gegenüber den Erwartungshaltungen der Nischen- und Massenkultur ausdrücken: Gegen die Party als Pflichttermin, gegen Gästelisten, gegen Frisuren. Anti ist wieder wer. TELEMARK vereinen so aber nicht nur die Schokoladenseiten der eingangs erwähnten Bands miteinander, nein, sie machen auch noch ihre eigene Hausnummer draus, indem sie das in einem grandios und gnadenlos fetten Sound, der ganz unverhohlen ihrer Noiserockwurzeln gemahnt, und mit einer geballten Ladung Energie darbieten, die in dieser Brachialität so hierzulande fast nur von Bands wie Kurt und 10 Volt Shock zu hören ist. "Die Faust im Arsch der Popkultur" schrieb Herr Mechenbier im Ox, das zitieren wir jetzt mal, weil wir uns selber ja nicht so ausdrücken, und wenn wir's täten, täten wir damit implizieren wollen, dass bei aller Pein so eine Arsch im Faust schon auch verdammt höllisch gut tun kann. Der Popkultur.
Zwischen lauten und leisen (Akustik-)gitarren Songs, ein- bis dreistimmigen Gesang machen MEXICAN ELVIS wunderbare Popmusik. Wenn es positive Melancholie gibt, dann hier. Es klappert und rasselt, es klimpert und klingt irgendwie gut. Und dabei spielt kein Indiescheitel eine Rolle, keine Pose ist nötig, keine große Lightshow, die Lieder allein, das reicht. Als feine Beobachter zwischenmenschlicher Beziehungen kleiden MEXICAN ELVIS eben diese in wundervolle Worte und Melodien. Christoph Brandner, der auch bei Lali Puna und dem Tide & Tickled Trio hinter dem Schlagzeug sitzt, darf dann die Kontrapunkte in all diese Melodieseligkeit setzten, wenn er ab und zu leicht gegen den Strich spielt und dabei beinahe klingt als wäre er in den falschen Song geraten bis er ihn mit einem treibenden Beat vorsichtig aufbricht und nach Hause bringt. Und natürlich geht es um Liebe (in welchem ordentlichen Popsong denn eigentlich nicht?), aber auch um Freundschaft. Und so stellt der Song „Friends“ mit seiner auf das Simpelste heruntergebrochenen Feststellung „I am ok, but I’ve got Friends that aren’t ok, I’ve got Friends that every day just take so much energy, (...), but I love them just that way“ zumindest Inhaltlich den zentralen Punkt des im Juli auf dem bandeigenen Label "Kyr- Records" erschienenen Albums dar. Dass dann auf „John Frum Alaska“auch ein paar Freunde und Bekannte zu hören sind, wundert nicht mehr. So hilft Volker Zander von Calexico gerne am Kontrabass aus, Nico Siering von Missent to Denmark spielt Geige und Piotr Fijalkowski (Adorable) verleiht „Drop Hawaii“ seine beruhigend tiefe Stimme. Wir freuen uns auf ein angenehm entspanntes Konzert, dass mit Sicherheit ein bisschen Wärme in den nasskalten November bringt.
KENZARI'S MIDDLE KATA aus München wandeln auch auf ihrem neuesten Werk namens "Body Vs. Function" zwischen den Polen Punk, Noise und Hardcore. Aus diesen drei Musikrichtungen brauen sie ein spannendes Gemisch, wo mal der Rhythmus, mal die Gitarre, mal der Gesang dominieren. Dabei wurde etwas Härte rausgenommen und dafür mehr Vertracktheit und Epik eingestreut als auf ihren früheren Werken. Ihre Musik tragen sie nach wie vor mit viel Herzblut vor und werden live das Ganze noch mindestens einen Tick intensiver als auf den Aufnahmen präsentieren.
JAGODA stammen aus Friedrichshain aus der großen Hauptstadt und setzt sich aus Mitgliedern von Kate Mosh und Monotekktoni zusammen. Ihre Musik läßt sich schwer in einem Satz zusammenfassen. Eingängiger, tanzbarer Postrock mit vertrackten Momenten trifft es vielleicht am Ehesten. Dabei kommt die ganze Bandbreite von Stimmungen vor. Angefangen von unterkühltem Mathrock bis zu manisch-melodischem Gesang. Der sympathische Fünfer spielt allerdings nicht das klassische Laut-Leise-Schema, sondern entwickelt Songgeschichten, die mit klassischen Songstrukturen wenig bis gar nichts zu tun haben. |
Programmübersicht
Februar
10. Shokei + Cpt. Trunk
März
3. Kore Unchi-Party
April
7. Aucan + Agikakaluna! Danach Sissy Bass-Party
Mai
9. Matana Roberts September
22. Bucovina Club November
24. Radio Z wird 25 Jahre - das große Winterfest! |