|
|
Konzerte, Parties und mehr im K4 Nürnberg |
||||||||
|
News:
|
GUY BORED Das Künstlerkollektiv qujOchÖ präsentiert: 2x elektronische Musik aus Linz - experimentell und trotzdem tanzbar
Freitag, 30.Oktober
Die österreichische Stadt Linz hat ein provinzielles Image, bei uns noch mehr als in der Heimat wo man immerhin drittgrößte Stadt ist. Dabei völlig zu Unrecht, ist Linz doch seit 30 Jahren Heimat für das weltweit beachtete "Ars Electronica"-Festival, dass sich digitaler Kunst in allen Formen widmet. Die jährliche Veranstaltung geht an der heimischen Szene nicht spurlos vorbei, entsprechend gibt es viele KünstlerInnen, Initiativen und Kollektive, die mit elektronischen Mitteln ihre eigene musikalische Subkultur erschaffen. Eine solche Initiative ist das Künstlerkollektiv qujOchÖ, das seit 2001 existiert. Mit Aktionen und Veranstaltungen auf verschiedenen Ebenen hat sich die Gruppe in Österreich bereits einen (skandalumwitterten) Namen gemacht. Nun begibt sich qujOchÖ ein weiteres Mal ins Exil, diesmal für einen Abend nach Nürnberg mit folgenden Live-Acts:
Guy Bored bringt Acid mit. Die Linzer Elektronik-Tüftler und Knopferldreher Andreas Kurz (auch bekannt als Washer) und Andre Zogholy haben sich dem 303-Gezwitscher in einer modernisierten Inkarnation verschrieben. Ihre analog erzeugten Tracks haben die letzten 15 Jahre Musikevolution nicht verpasst. Mit tiefen Bässen geht es auch mal Richtung Dubstep, stumpfe Sinus-Sounds lassen gelegentlich an Pan Sonic denken. Ihre Live-Sets sind schier endlose, sich kontinuierlich bis zum Höhepunkt aufbauende Maschinen-Jams. Dass ihre Name sich vom situationistischen Künstler und Theoretiker Guy Debord ableitet führt bei solch schweißtreibender Musik also eher in die Irre.
Seit 2004 sind Clemens Mairhofer, Lucas Norer und Sebastian Six als Künstlergruppe FAXEN aktiv. Ihr musikalisches Standbein heisst May He Hetal? und wer jetzt an Heavy Metal denkt liegt falsch. Passend wäre eher heavy electronics, denn MHH überlassen vieles dem Zufall. Keyboards werden manipuliert (Stichwort: Circuit-Bending) und Interfaces schnell mal selbst gebaut, damit das Herumexperimentieren nicht langweilig wird. Vinylplatten, Fieldrecordings und allerlei elektronischer Kram wird zur Klangerzeugung herangezogen. Doch in Beliebigkeit driftet hier nichts ab, sondern wird geschmackssicher und mit einem Händchen für den richtigen Spannungsbogen zusammengefügt.
Zeitplan für den Abend: |
Programmübersicht
September
03. Pumping Velvet
Oktober
8./9. Endzeit-Festival
November
4. The Audience + Wings Of Love
Dezember
9. Caspian Januar
3. Birthmark März
3. Mimes Of Wine |