Musikverein goes Kantine?!

Danke allen, die nach Ersatzlocations für's Zentralcafé in den nächsten 2-3 Jahren Ausschau gehalten haben! Wir haben immer noch keine Bleibe gefunden und nehmen immer noch gerne Tipps an. Von Seiten der Stadt, die sich ja eigentlich darum kümmern wollte, ist anscheinend der einzige Ort in Nürnberg, der als Ausweiche für uns in Frage käme, eine Kantine gegenüber vom Künstlerhaus/K4, die vor kurzem stillgelegt worden ist. Stillgelegt bis auf einen Pausenbrotverkauf. Für den wird nun anscheinend diese komplette Kantine, die wir so bitter bräuchten, lahmgelegt. So ein Pausenbrotverkauf für 3-4 Stunden am Vormittag lässt sich aber doch - bei allem Respekt vor denen, die ihn tätigen - viel leichter woanders unterbringen als ein volles Kulturprogramm mit Konzerten, Vorträgen und Club Nights. Wir haben ja sogar schon gefragt, ob nicht eine gemeinsame Nutzung vorstellbar wäre. Wir finden es ganz schön bitter, dass wir deswegen jetzt schon seit längerem einfach nur hingehalten und vertröstet werden. [19]

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Helpz! Ausweichbleibe gesucht!

Hey, werte Gäste und Freund*innen und Ex-Musikvereinsmenschen und zukünftige Musikvereinsmenschen und Schaulustige! Wie ihr vielleicht wisst, wird ab Mitte 2018 das K4/Künstlerhaus/KOMM umgebaut, und dann sitzen auch Musikverein und Cafe Kaya, die zwei Gangs, die das Zentralcafé bespielen und am Laufen halten, auf der Straße. Zwar sucht die Hausleitung wohl schon nach Ersatzräumen, und wir selbst auch, aber bis jetzt gibt es noch nichts Sicheres und deswegen brauchen wir eure Hilfe! Wir suchen einen Ausweichort, in dem wir ab Mitte 2018 für 2-3 Jahre veranstalten können. Wenn euch irgendein Ort einfällt, der halbwegs zentral liegt und leersteht - meldet euch! Egal ob es ein Club, eine Gaststätte oder ein Wrestlingstudio ist oder einfach nur irgendein Gebäude - sagt uns Bescheid, wir kriegen dann schon raus, ob da was möglicht ist oder nicht! Und bitte sagt das weiter, und teilt dieses Bild + Text! <3 info@musikverein-concerts facebook.com/musikverein.nbg . [18]

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Umbaupläne: Subkultur soll aus dem Erdgeschoss des K4 / Künstlerhauses verschwinden

Gerade rechtzeitig zum 40. Geburtstag des Musikvereins schneit die Nachricht herein: Der dritte Bauabschnitt, die Renovierung des Altbaus, des K4 (offiziell "Künstlerhaus") soll nun doch noch angegangen werden. Der architektonische Vorentwurf steht und im Oktober soll er dem Stadtrat zur finanziellen Bewilligung vorgelegt werden. Uns sind noch nicht alle Details klar, und wir können hier nicht auf alles eingehen, aber was Musikverein und Cafe Kaya - sprich: die Veranstaltungen im Zentralcafé - betrifft: Die werden nach dem Umbau Geschichte sein, wenn er so durchkommen sollte, denn: - Für unsere Veranstaltungen soll ein neuer Veranstaltungsbereich unter dem Biergarten gebaut werden. - In das Zentralcafé soll das Nobelburgerrestaurant Auguste einziehen. - Der Raum, den die Auguste jetzt hat (KOMM-Kneipe, Löffler's, Kulturwirtschaft), soll komplett einem großen Foyerbereich weichen. Bevor jetzt alle aufschreien, "Ein Burgerladen im Zentralcafé - das geht ja gar nicht!", möchten wir schon feststellen, dass unsere Verlagerung in einen neuen Kellerbereich so ganz praktisch gesehen durchaus auch Vorteile für uns hätte: Vorteile eines neuen, abgeschotteteren Veranstaltungsbereichs: - Wir bekämen einen Bereich, der genau auf unsere Nutzungsart zugeschnitten wird. Das Zentralcafé birgt ja von Sound über Säulen bis hin zur schlechten Lüftung durchaus einige Punkte, die es nicht so ganz optimal für Konzert/Party-Nutzung machen. - Wir hätten viel kürzere Wege: Im Moment ist unser Backstage und Gruppenraum und Büro im zweiten Stock, Veranstaltungsraum im Erdgeschoss, Cateringküche im Keller. - Freiere Terminplanung: Wir müssten nicht mehr laute und leise Veranstaltungen mit Festsaal und Hinterzimmer abstimmen. - Wir hätten einen Bereich, den wir passender zu unseren Veranstaltungen prägen könnten und Basics, die wir uns schon lange wünschen, wären kein Problem mehr: Zum Beispiel kein so grelles Stimmungskillerlicht im Gang, kein dauerimprovisierter Garderobenbereich. - Dazu kommt, dass die Planung eines solchen neuen Veranstaltungsbereichs schon ein großes Statement für die Zukunft unserer Kulturarbeit im Haus ist, das wir zu schätzen wissen. Unsere praktischen Bedenken wegen der Umbaupläne: Selbstverständlich gibt es aber ein großes ABER, denn wir haben einige ungeklärte Bedenken, was die Umbaupläne anbelangt. Keine Zwischennutzlösung in Sicht Wir wissen nicht, ob wir für die Umbaupause, in der wir 2-3 Jahre keine Bleibe im K4 / Künstlerhaus hätten, abgesichert wären. [17]

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Dienstag, 13.02.2018 - Einlass 20:30, Beginn 21 Uhr

New Yorker Avantgarde: No Wave, Brutal-Prog, Noise

Philipp von ZEMENTs Soloprojekt mit fließender improvisierter Musik

Zentralcafé
Eintritt: Abendkasse: Zahl was du kannst zwischen 12 und 15 Euro / Vorverkauf 12 Euro zzgl. Vorverkaufsgebühr (VVK-Link)
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Zs sind extrem. Zs machen Musik als kompromisslose Konzeptkunst. Bei Zs treffen spielerische Andeutungen von Harmonien auf wüste Noise-Attacken, Melodien werden zu glitzernden Scherben zertrümmert von alles-zerbretternden Rhythmen und daraus steigt ein guttural-knurrendes Saxophonsolo hervor - ist das komponierter Freak Psych Free Jazz? Es ist, da ist sich die internationale Musikpresse einig, großartige Grenzerfahrungen austestende No-Wave Noisemusik vom Feinsten, voller Energie und einer unglaublichen Dringlichkeit.

Zs ist eine der spannendsten Avantgarde Bands, die New York zu bieten hat. Sie gründeten sich im Jahre 2000 und haben schon als Trio, Sextet und Quartett existiert, verfestigen sich dann aber in der Besetzung Sam Hillmer (Tenorsaxophon), Ben Greenberg (E-Gitarre), Amnon Freidlin (E-Gitarre), seit 2012 besteht der Kern aus Hillmer mit Greg Fox (Drums, auch Liturgy u.a.) und dem Gitarristen und Komponisten Patrick Higgins. Alle drei haben diesen Herbst auch noch Solo-Alben veröffentlicht. Andere Musiker stehen quasi Schlange, um mit ihnen zu kollaborieren, und zwar aus so verschiedenen Ecken wie Múm, Genesis P. Orridge, Foetus, The Rapture, DJ /rupture, oder aktuell Arto Lindsay, visual artist Tauba Aerbach, Miles Joris-Peyrafitte, Laura Paris u.v.a. Vom Moers Jazz Festival bis zum Unsound und Donau Festival, von kleinen Jazz- und Punk-Clubs bis zu großen Kunstmuseeen - Zs sind überall dort zu Hause, wo sie Grenzen austesten können.

Ihre Musik wurde schon als No Wave, Free Jazz Brutal-Prog, Drones, psychedelisch und post-minimalistisch bezeichnet, während es der Band einfach nur darum geht Musik zu machen, die die physischen und mentalen Grenzen von Performer und Zuhörer herauszufordern. Fragmentierung, Repetition, Dissonanz, Abstraktion - Experimentieren mit Techniken, eine einmalige Synthese von Instrumenten und telephatisch wirkender Kommunikation zwischen den Musikern.

Stellt euch Steve Reichs Phasing Experimente vor wie sie von den Boredoms in eine schwarze Suppe produziert werden, stellt euch Black Dice performed von Sun Ra vor, und ihr kommt der Sache ein bisschen nahe. Fast meditativ-entspannte, hypnotische Passagen werden von Parts abgelöst, die sich für's ungewohnte Ohr anhören als würde ein Karton Nägel in einen Mixer geworfen. Komplexe Musik, die an die Schmerzgrenze geht in ihrer kunstvollen Herausforderung: „music that challenges the physical and mental limitations of both performer and listener.“

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SCHWEBEN ist das Solo-Projekt einer Hälfte des Neo-Kraut-Psych-Duos ZEMENT aus Würzburg. Mit verschiedenen analogen und digitalen Klang-Erzeugern werden Möglichkeiten ausgeleuchtet, wie improvisierte Musik klingen kann. Heraus kommen dabei Sounds die sich an Ambient, Drone, Minimal Music und freier Improvisation orientieren - es entstehen Soundlandschaften, die zum Wegfließen und Wegdriften einladen.


PUMPING VELVET
17.03.
PUMPING VELVET


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