musikvereinnewsletteryeah! hat eine neue Sparte: SONSTNOCHSO

Unser Newsletter hat eine neue Sparte, unter der ihr Sachen erfahrt, die sonstnochso wichtig sind. Diese Woche sind das zum Beispiel drei Leseempfehlungen: Ein Text von Steve Albini zur eigentlich ganz passablen Lage der Musik, ein Rant von Bertolt Seliger über Konzern-Festivals und einer mit Überlegungen zu den Folgen von Datentracking für Musik. Und Gästelistenplätze für Shackleton hättet ihr auch gewinnen können, wenn ihr ihn denn schon abonniert hättet. Damit ihr euch was drunter vorstellen könnt, hab ich ihn hier mal wieder auch in Blogform gepostet.. [11]

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Donnerstag, 28.04.2016 - Einlass 20.30 Uhr, Beginn 21 Uhr

Singer-/Songwriterin aus Österreich mit wunderbar schwebenden Melodien

Zentralcafe
Eintritt: Abendkasse 15€ / Vorverkauf 12€ zzgl. Vvk-Gebühr (VVK-Link)
CLARA LUZIAHomepage Facebook YouTube YouTube YouTube YouTube YouTube 

Clara Luzia klingt selten wirklich laut und wütend. Eher findet sie ihren Ausdruck in den ruhigen Momenten und schönen Melodien. Das heißt aber nicht, dass sie nichts zu sagen hätte. Präzision in der Reduktion.
„Here’s To Nemesis“, ist das mittlerweile sechste Studioalbum von Clara Luzia. Es ist eine politische Platte. Die Texte sind codierte Erzählungen über die Suche nach dem richtigen Leben im falschen: Wer sie verstehen will, kann sie leicht entschlüsseln. Wer die Comfort Zone nicht verlassen will, wird auch in der herbsten Kapitalismuskritik ein softes Liebeslied hören. Und das passt auch so. Sind die Lieder einmal ins Außen entlassen, hat die Verfasserin kein Deutungsmonopol mehr. Doch wer zuhört gewinnt.
Nach Jahren mit großer Band und entsprechend dichtem Klang riss sich Clara nun die Kleider vom Leib. übrig bleiben Haut und Knochen in Form von Bass, Gitarre, Schlagzeug. Catharina Priemer, die Neue am Schlagzeug, wies Clara den Weg zu schwingenden Tremolo-Gitarren, die viel Raum lassen für Stimme und Leerstellen. Der britische Produzent Julian Simmons erledigte den Rest, indem er in vielen von Claras Kompositionen das Tempo rausnahm, um diesen Schwingungen auch gebührend Platz zu lassen. „We are all seeds of the same tree“ (Cosmic Bruise) ist so etwas wie der Schlüsselsatz, die wichtigste Erkenntnis des Albums, die für Clara Luzia alles verändert hat.


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