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News:
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BURIED INSIDE Apokalyptischer Postcore mit philosophischen Texten aus Ottawa TOMBS Düstere Epen zwischen Atmosphäre und Blast-Attacken
Donnerstag, 26.November 2009
Mit Buried Inside aus Ottawa kommt eine der besten und auch härtesten Postcore-Bands der letzten Jahre ins K4. Ähnlich wie Isis bauen sie langsam Wände auf, aber steigern sich dann viel tiefer und härter in verzweifelte Parts, die am Ehesten an Envy erinnern. Dem Genre nicht ganz unüblich arbeiten sie konzeptartig. Das aktuelle Album "Spoils Of Failure" enthält lediglich römische Songnummern und keine Titel. Die Texte und deren Ideen stehen bei Buried Inside sehr zentral. Sie behandeln zeit- und sozialphilosophische Themen, die durch zusätzliche Kommentare im Booklet ergänzt werden, wobei der Interpretationsspielraum eher erweitert wird oder sich zusätzliche Denkanstöße ergeben. Der Tenor ist düster und apokalyptisch und entwickelt mit der Musik zusammen eine große Wucht, deren Intensität seinesgleichen sucht.
Tombs könnte man genauso wie Buried Inside dem Postcore zuordnen. Die musikalischen Gemeinsamkeiten sind allerdings eher gering. Tombs arbeiten eher mit einem kalten und verhalltem Sound, der an Black Metal erinnert. Ein Kommentar auf ihrem Youtube-Video zog den nachvollziehbaren, aber etwas zu kurz greifenden Vergleich "Joy Division on Black Metal". Dies wird Tombs schon alleine wegen ihrer Eigenständigkeit nicht gerecht. Zudem sind sie rhythmisch sehr abwechslungsreich und haben über weite Strecken ihres aktuellen Albums "Winter Hours" fast schon vertrackt zu nennende Lieder. In manchen Momenten erinnern sie auch mal an die seligen Godflesh. |
Programmübersicht
September
03. Pumping Velvet
Oktober
8./9. Endzeit-Festival
November
4. The Audience + Wings Of Love
Dezember
9. Caspian Januar
3. Birthmark März
3. Mimes Of Wine |